ESC: “Kümmert” versus “Miss Unbekümmert”

Nach den Ereignissen der letzten Tage im Zuge des ESC-Vorentscheids könnte man oberflächlich betrachtet und zu flapsigen Wortspielen neigend sagen:
Nach fünf Jahren ist mit Andreas Kümmert jener Gegenentwurf zu “Miss Unbekümmert” von 2010 ins ESC-Rampenlicht getreten, wie er wohl irgendwann einfach auftauchen musste.

Andreas Kümmert wollte – vordergründig aus freien Stücken, auch dazu gibt es aber noch etwas zu fragen – zunächst einmal  lieber gar nicht.
2010 dagegen  wollten Raab und Meyer-Landrut gleich noch einmal.
Beide Fälle haben dennoch eine Gemeinsamkeit:
Das Publikum ist als quotentaugliches Abstimmungsvieh zwar leidenschaftlich missbraucht worden, hatte letztlich und auf lange Sicht aber nichts zu melden.
Zum ESC fahren/ fuhren diejenigen, die auch für beteiligte Produktions- und Plattenfirmen, Universal und Brainpool wohl vorneweg,  am erträglichsten waren/ sind.
Das ist aber längst nicht alles, was entgegen der stoischen
Schreiberschen “Wir machen immer alles richtig und sind nicht zu hinterfragen”-Vermeldungen 2010 bis 2015 zu kritisieren ist. (Thomas Schreiber ist der ESC-Koordinator für die ARD)

Raab und Meyer-Landrut teilten 2010 bei einer Pressekonferenz kurzerhand mit,
dass sie noch einmal (verdienen) wollen. Brainpool nickte grinsend im Hintergrund.
Thomas Schreiber, der Raab ins Boot geholt hatte und die Intendanten von NDR und
PRO 7 nickten auch,  Lenas Siegeszeichen prangte während der Pressekonferenz
auch noch rotzfrech  hinter dem edlen Haupt von Lutz Marmor. (Sie wird 2015 ihre nächste CD veröffentlichen und alle werden dann so tun, als erinnerten sie sich nicht an  vergangene Dreistigkeiten.)

Es war ein Nicken allerorten, dass es einem Angst und Bange werden konnte angesichts
dieses “Banküberfalls” zur Bereicherung weniger vor aller Augen.

(vgl. Anmerkungen auf youtube-Kanal “kosinako”)

Aber nicht nur das Faktum dieser “Frechheit siegt”-Attacke auf die GEZ-Richtlinien-gebundene ARD und auf den ESC-Wettbewerb innerhalb der Musikbranche konnte hier aufhorchen lassen.

Besonders und äußerst schmerzlich war die Ignoranz gegenüber zweifelhaften Gesten und Rhetorikauswüchsen, die Stefan Raab, Thomas Schreiber sowie Meyer-Landrut an den Tag legten.
Unkommentiert.
Unkommentiert offenbar, weil man in der Unterhaltungsbranche nichts Schlimmes vermutet, weil da jeder tun und lassen darf, was er will, weil man nichts Übles erwartet, weil da alles als Spaß durchgeht.

Allein durch die folgende Beschreibung kann der Leser verstehen, welcher Verdacht sich einem Beobachter allerdings aufdrängen konnte:
Meyer-Landrut riss auf der Hannoverschen Bühne am Tag ihrer Rückkehr einer Moderatorin das Mikro aus der Hand und ignorierte deren Frage zugunsten eines
“Ich liebe deutsche Land…”-Gegröles, das sie mit Teilen des Publikums anstimmte.
Als nächstes wurde wie nach einem Ritual gefragt, dass sie mit ihren Backgroundsängerinnen einstudiert habe.
Sie “ließ sich überreden”, es vorzuführen, dem Filmer des youtube-Films “Lenas Ritual”,
der angezeigt wurde, aber  irgendwann 2012/ 2013 überraschend gelöscht worden sein muss, verrutschte dabei die Kamera – wohl vor Lachen und vor Häme.
Meyer-Landrut stellt sich mit ihren Sängerinnen in einen Kreis, bewegt die angewinkelten Arme vor den Oberkörpern, begleitet von “U-a, u-a”-Lauten.
Nur so viel: Das kennt man aus Beiträgen über Treffen in der rechten Szene.

Auf der Bühne lachte man dazu.
Alles, was Fr. Meyer-Landrut tat oder ließ, galt damals als cool und als kopierenswert.
Und soo unbekümmert.
Pausenlos wurde sie in dieser Zeit (mehr als  heute Helene Fischer) kopiert und Jugendlichen als Vorbild hingestellt,  auch nach solchen Vorkommnissen.
Katja Ebstein war beispielsweise eine ihrer prominenten Fürsprecherinnen.
Später, im August, erzählte das Fräuleinwunder in einem SWR-Interview etwas über einen Wunsch-Rehpinscher, den sie “Ali” nennen würde. Lange vor Pegida, kurz vor Sarrazin.
Ihre Teilnahme 2011 benannten Raab und Schreiber als “Teil 2 der nationalen Aufgabe”.

Im Oktober 2010 gewann Raab den Dt. Fernsehpreis und hielt eine selbstgefällige bis
latent aggressive Rede, ganz Eurovisions-Berlusconi, Thomas Schreiber schwang im Hintergrund vergnügt das Bein.

Kritische Berichte darüber: Fehlanzeige.

Einzig Journalist Stefan Niggemeier beginnt 2011/ 2012 die Profiteure des ESC und die seltsame Rhetorik der EBU-Akteure zu beleuchten, auch ihr Schein-Engagement für Menschenrechtler in Azerbeidschan betreffend.
Fleißig machte man im Zuge der Veranstaltungsplanung Geschäfte mit dem Regime.
Und rühmte sich damit, durch die ESC-Austragung der Demokratie zu ihrem Recht zu verhelfen.Der ESC als Demokratie-Missionsveranstaltung, als “Laserschwert des Guten”.
Komisch nur, dass sich auch Weißrusslands Präsident als ESC-Fan geoutet hat.
Sicher nicht, weil er dessen demokratiebeschleunigende Zauberkraft fürchtet.

Es konnte einem schwindelig bis übel werden angesichts mancher EBU-Verlautbarungen dazu. Menschenrechtler Razul Jafarov sitzt heute übrigens wg. herbeigeredeter Vorwürfe im Gefängnis, genauso wie eine weitere Oppositionsjournalistin und viele andere.

Der EBU ist das Wurscht. Brainpool-Star Anke Engelke, die so großherzig und kameratauglich  “ein Auge auf das alles” zu haben versprach, ist das ebenfalls schnurz.

Neben alledem gilt, dass der ESC ohnehin längst ein Spielball politischer Scharmützel geworden ist und mit Musikförderung oder Vielfalt kaum  etwas zu tun hat (viele Songs kommen aus ein und derselben Songwriter-Fabrik.)

Angesichts der Euro-Krise haben einzelne Länder Sorge, ob sie das Event bei Gewinn überhaupt tragen könnten.

Wer sich endlich bequemt, das alles zur Kenntnis zu nehmen, kommt mindestens zu einem naheliegenden Schluss: Ja, genau: Schluss!
Diese Veranstaltung hat sich überlebt und gehört in dieser Form abgeschafft.

Wenn ESC, dann anders, reformiert, wirklich vielfältig und unabhängig.
Gerne auch ohne jedes gefakte und fehlmotivierte Voting.
Wechselnde Jurys wären auch okay.
Oder lieber gleich Rudolstadt-Festival statt ESC.
In dieser Form ist der ESC nichts mehr, was den gestiegenen GEZ-Gebühren oder
dem Musikfreund in Europa würdig wäre.

Er gehört abgeschafft. Wir würden es überleben. Wir haben es auch bei “Wetten dass” überlebt.  Jetzt wäre der richtige Moment dafür.

2015 tritt nun einer vom Vorentscheid zurück.
Hr. Schreibers O-Ton erreicht Frühaufsteher im Badezimmer:
“…wenn so etwas passiert in einem Land, in dem man normalerweise stark ist…”

Man ist dann plötzlich hellwach.
Und stellt im Cafe, in dem das Zitat noch einmal gespielt wird, fest, dass auch andere
die Stirn runzeln ob dieser Wortwahl. Warum nur?

Aber nein: Die ARD und v.a. Thomas Schreiber und die Produktionsfirmal Brainpool sind unanfechtbar und machen immer alles richtig. Und das stellt auch niemand in Frage.

Auch, dass spontan die Zweitplatzierte zum ESC fährt:
Dabei bleibt es nun, heißt es selbstsicher mit stolzem Durchgreife-Unterton.

Kümmert hatte überraschend schnell direkt an die Zweitplatzierte weitergegeben.

Er hätte auch zurücktreten können, ohne das (vordergründig eigenmächtig) zu bestimmen.

Und hätte Frau Schöneberger ein Gespür für das Publikum gehabt, hätte sie hier unterbrochen und die Entscheidung, wer nun fahren soll, vertagt,
da die Situation rechtlich tatsächlich nicht eindeutig war.

Aber Frau Schöneberger ist  als Unterhalterin auf eins getrimmt: Störungen überspielen.
Die Show geht weiter. Egal was passiert.
Hr. Kümmert hatte übrigens kurz zuvor noch eine seltsam zustandegekommene Anzeige erhalten, was die BILD-Zeitung im Vorfeld der Vorausscheidung lautstark aufgegriffen hatte.
Der Artikel stand bis Sa auf seinem FB-Account wie ein Statement.

Stand er auch deshalb unter Druck? Ist sogar ein Erpressungsarrangement denkbar?
Wäre es gar denkbar, dass es in dem ganzen Kontext abgesprochen war, dass  die lukrativere Ann-Sophie fährt und Kümmert abgibt? Und er dafür halt mal ein paar Prügel einsteckt?
Egal, Fragen unerwünscht. Zugeben wird er es nicht dürfen, selbst, wenn es so war.

Und die ESC-Organisatoren machen doch immer alles richtig.
Also bitte keine Fragen!
Sie verfolgen dabei ja nur zufällig immer auch die eigenen Interessen und die der Produktionsfirma Brainpool und die der Plattenfirmen.

Sind ja schließlich nur Unterhalter.
Die zufällig jede Menge Geld verdienen.
Aber doch nur Unterhalter.

Auf Hr. Kümmert darf die BILD jetzt  rumhacken, und von Autismus reden
und alles hervorzerren, was halt so geht unter der Gürtellinie. Das gehört so.
Ist doch selber schuld. Hat er doch quasi provoziert, oder?
Also wirklich, das Publikum so vor den Kopf zu stoßen.
Da muss auch ein Kai Pflaume zum Beispiel dringend der BILD-Zeitung das Wort reden.

Wenn Kümmert  aus freien Stücken gegangen ist und aus ehrlichen Motiven heraus,
war er ein stückweit Sand im Getriebe, wie es ihn noch viel mehr bräuchte,
um gewisse Mechanismen und Profiteure verfilzter Strukturen
ins Taumeln zu bringen.
Wenn andere Dinge für seinen Rücktritt mit ausschlaggebend waren,
wäre das zu untersuchen, denn dann wäre er vielleicht doch nur wieder Teil oder Opfer dieser Strukturen geworden.

Es gibt angesichts all dessen einen deutlichen Mangel, den man als Blogger und als Beobachter betrauert:
Warum berichtet nicht ein Journalist einmal umfassend über all das Hintergründige?
Keine Zeit für Recherchen? Kein Mumm?

Selbst unter Journalisten werden allein schon Fragesteller schnell als Verschwörungstheoretiker degradiert, selbst, wenn sie auf klar existente Misslagen
oder Unaufgeklärtes oder Doppeldeutiges aufmerksam machen.

Leider scheint im Eitelkeitsbusiness Journalismus  aber häufig eine ungeschriebene Regel zu gelten: Ein Thema, auf das ich nicht selbst gekommen bin, ist keins!
Eine Ungereimtheit, die mir nicht selber aufgefallen ist, ist keine!

Ist es wirklich so? Schade!

PS: In Letzterem bin ich allerdings auch zwiegespalten. Vielleicht ist es auch gut, wenn
es nur leise rauskommt, was wirklich lief. Damit die Manipulierer nicht auch noch
im Nachhinein ein Riesenpublikum für ihre Spielchen finden.
Was bei Verbreitung durch größere Medien kaum vermeidbar wäre.
Vielleicht ist es  gut so. Konsequenzen sollte es dennoch geben.

NSU-Prozess: Zitatinterpretation und das Spiel mit der Öffentlichkeit

Im Buch “Opus Omi…” war unter anderem auch von den Anfängen der NSU-Verwicklungen die Rede.

Ich gehöre zu denen, die immer wieder versuchen, den Prozess zu verfolgen.

Gerade in der letzten Zeit aber fühlt man sich als Beobachter einmal mehr wie ein Spielball in der Informationspolitik von Nebenklage und Bundesanwaltschaft.
Und wieder spielen hier Doppeldeutigkeiten und deren Deutung eine Rolle.
Die übergreifende Bedeutung von Doppelbotschaften für Fehldeutungen und Manipulation (ob mit oder ohne Absicht) und auch in Bezug auf juristische Bewertungen hatte ich im Buch ebenfalls skizziert (s. Kapitel zu Doppelbotschaften).
Schade nur, dass es wohl niemals ein Jurist für nötig befinden wird, sich damit ein wenig zu beschäftigen.

Aufhorchen ließ in jüngster Zeit – und das ist ja wohl mehr als verständlich -
ein Mitschnittzitat, das nahezulegen schien, dass der Verfassungsschützer in Hessen, der zur Tatzeit des Mordes an einem Internet-Cafe-Besitzer (oder kurz zuvor) Gast in eben diesem Cafe war, und sich nicht als Zeuge gemeldet hatte, vorher von einem möglichen  Anschlag gewusst haben könnte.
Ein Vorgesetzter hatte in einem Telefonat mit dem Mitarbeiter später u.a. den Satz geäußert:
“Ich sage ja jedem: Wenn er weiß, dass irgendwo so etwas passiert, bitte nicht vorbeifahren.”
Was man so deuten könnte, dass überdies der Verfassungsschutz mindestens in Gestalt des Vorgesetzten von einem Anschlagsplan Kenntnis hatte, der Anschlag aber nicht verhindert wurde.
Dass der Mitarbeiter damit womöglich dem Versagen seines eigenen Dienstes aufgelaufen sein könnte und man ihn vielleicht auch deshalb bisher kaum gerügt, sondern eher gedeckt und in Schutz genommen hatte.

Aber während des Prozesses in München bekam die Öffentlichkeit nun durch die scharfe Ablehnung dieser Interpretation durch die Bundesanwaltschaft  doch wieder zwei Versionen präsentiert. Und nicht nur das, die erste wurde von den Karlsruher Bundesanwälten regelrecht vom Tisch gefegt.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-kampf-um-die-deutungshoheit-1.2370439

Demnach unterstellt die Karlsruher Bundesanwaltschaft der Nebenklage,
dass sie den Satz “Ich sage ja jedem: Wenn er weiß, dass irgendwo so etwas passiert, bitte nicht vorbeifahren.”
rein willkürlich und unpassend zulasten des Verfassungsschutzes im Sinne eines potentiellen Vorwissens ausgelegt habe.
“Vielmehr beziehe sich der Satz darauf, dass kein Verfassungsschutz-Mitarbeiter dem damals unter Verdacht stehenden Kollegen einen Besuch abgestattet habe.”
Meine spontane Einschätzung wäre: Das Wort “passiert” ist mit der Rede über Nicht-Besuche von Kollegen nicht in Einklang zu bringen. Auch, dass im Rest des Telefonats nicht von möglichem Vorwissen die Rede ist, ist kein Beleg dafür, dass dieser einzelne Satz nicht im Sinne eines Vorwissens gemeint gewesen sein könnte. Und vielleicht wurde er auch bewusst nicht ganz eindeutig formuliert und auch nicht mehr darüber gesagt, weil man durchaus ahnen konnte, evtl. abgehört zu werden.
Warum ist sich die Bundesanwaltschaft jetzt im Prozess aber so sicher im Abschmettern des aufgekommenen Verdachts?
Nur, weil es nicht sein darf, oder gibt es wirklich überzeugende andere Mitschnittdaten?
Wie bitte soll sich die Öffentlichkeit bei diesen beiden gravierend unterschiedlichen Interpretationen ohne Mitschnittkenntnis eine eigene Meinung bilden?
Sicher bin ich nicht die einzige, die dazu eine Möglichkeit haben möchte, denn der Verdacht, der durch diese Mitschnitt-Diskussion im Raum stand, ist wirklich ungeheuerlich und unerträglich. Und er würde jeden Bürger dieses Landes betreffen.
Und dann hätte die Bundesanwaltschaft die absolute Pflicht, der Sache auf den Grund zu gehen.
Muss man es hier wirklich akzeptieren, im Ungewissen zu dümpeln und von allen Seiten mit Halbwissen hingehalten  und für dumm verkauft zu werden?
Es gab in diesem Fall schon genug Gründe, darüber bestürzt zu sein, dass das alles jahrelang passieren konnte, ohne dass die Täter gestört wurden.
Man bräuchte noch nicht einmal so eine eindeutige Verwicklung des Verfassungsschutzes, wie sie nun im Raum stand, um zu ahnen, dass zu vieles schiefging.

Dennoch:  Diese Verwicklung steht jetzt im Raum, und der Öffentlichkeit ist man hier nun eine nachvollziehbare  Erklärung schuldig. Ein Vom-Tisch-Wischen durch die Bundesanwaltschaft mit einer nicht weiter begründeten anderen Interpretation des Satzes
reicht nicht aus.
Nur wenn der Satz – so wie die Bundesanwaltschaft behauptet – im Zusammenhang tatsächlich  e i n d e u t i g  anders interpretierbar wird, als dem Verfassungsschutz zunächst unterstellt, muss man sich über die Methoden der Nebenklage sehr wundern.
Das muss dann aber auch für jeden nachvollziehbar gemacht werden.
Die Nebenklage würde durch eine eindeutige Fehlinterpretation des Zitats ja vor allem sich selbst bzw. dem Interesse  der Opferfamilien schaden, die verzweifelt nach Hinweisen suchen, warum so vieles so lange unaufgeklärt blieb und bleibt.

Wenn das Abwiegeln der Bundesanwälte aber doch nicht eindeutig begründet ist,
wären sie verpflichtet, der Sache  nachzugehen, Beteiligte zu vernehmen und den Verfassungsschutz zu durchleuchten, gerade weil es sich -
bei einer Bestätigung des Verdachts – wirklich um eine “Staatsaffaire” handeln würde.

Ich, die ich diesem Prozess wie viele andere weiter zu folgen versuche, fühle mich veralbert und desinformiert, von beiden Seiten.